Das Wohnmobil teilen (und die Kosten): Wie gehst du vor?

Ein eigenes Wohnmobil ist der ultimative Traum. Mit deinem eigenen kleinen Haus auf Rädern dorthin zu fahren, wo du willst. Aber seien wir ehrlich, diese Freiheit liegt oft einen großen Teil des Jahres ungenutzt im Lager. Eine Schande für den Bus und die Kosten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen ihre Leidenschaft teilen. Egal, ob du mit einem Freund einen Bus kaufst, deinem Bruder ein Wochenende schenkst oder die Welt des Vermietens erkundest: Du kannst damit eine Menge Geld sparen. Aber wie macht man das richtig?

Gemeinsames Eigentum: der clevere Start

Wenn du ein Wohnmobil zusammen mit einem guten Freund oder einem Familienmitglied kaufst, kannst du dir die Kosten für Anschaffung, Wartung und Lagerung teilen. Du hast sofort ein größeres Budget für diesen einen schrulligen Traumbus, aber das erfordert eine gute Grundlage.

Finanzierung und Kfz-Steuer

Wie kann man das praktisch regeln? Kfz-Steuer und Versicherung werden immer auf den Namen einer Person abgerechnet. Deshalb ist es klug, ein gemeinsames Bankkonto zu eröffnen. Hier zahlen beide Eigentümer einen festen monatlichen Betrag für die festen Ausgaben und einen Puffer für die Wartung ein. So müsst ihr euch hinterher nie darüber streiten, wer den neuen Reifensatz oder die TÜV-Prüfung bezahlt. Vereinbart im Voraus, was passiert, wenn einer von euch den Transporter nach ein paar Jahren verkaufen will. Ein einfaches Dokument, in dem dies festgehalten wird, stellt sicher, dass die Freundschaft genauso reibungslos weiterläuft wie der Motor des Wohnmobils.

Ein Bus, unterschiedliche Reisebedürfnisse

Wenn ihr euch ein Wohnmobil teilt, müsst ihr euch oft mit verschiedenen Parteien oder Ausflugsarten auseinandersetzen. Der eine geht vielleicht als Paar wandern, während der andere die Enkelkinder mitnehmen möchte. Mit unseren Wohnmobilen ist das kein Problem. Dank unseres Baukastensystems kannst du das Wohnmobil an jeden anpassen, der gerade unterwegs ist.

Einige Module können leicht herausgenommen oder verschoben werden, um mehr Platz zu schaffen. Du brauchst zusätzliche Sitze für eine bestimmte Reise? Dann kannst du zusätzliche Sitze mit Gurten in Schienen im Boden unterbringen. Sogar Fahrradträger sind oft leicht zu entfernen. So könnt ihr gemeinsam eine Einrichtung wählen, die für beide Seiten passt, ohne dass ihr auf euren eigenen Reisestil verzichten müsst.

Das Versicherungsrätsel: Wer sitzt am Steuer?

Sobald du die Schlüssel übergibst, wird es für den Versicherer technisch interessant. Bei den meisten Versicherungen ist es ganz einfach: Es ist in Ordnung, wenn du dein Wohnmobil an Familienmitglieder ersten oder zweiten Grades ausleihst. Aber Vorsicht, sobald der Nachbar oder ein enger Freund mit dem Wohnmobil unterwegs ist, denn viele Versicherer betrachten dies als „Vermietung“, auch wenn kein Geld im Spiel ist.

Umgang mit Schäden und Unstimmigkeiten

Das Schwierigste beim Teilen sind Schäden. Wenn ein Kreditnehmer in einen Schaden fährt, hat das oft direkte Auswirkungen auf deine Schadenfreiheit. Triff im Voraus klare Vereinbarungen darüber: Wer zahlt die Selbstbeteiligung und wer gleicht eine Erhöhung der monatlichen Prämie aus? Eine befristete Versicherung für die Leihdauer kann eine Menge Ärger und schiefe Gesichter verhindern.

Kostendeckung durch Plattformen

Willst du den Transporter wirklich rentabel machen, während du selbst nicht unterwegs bist? Plattformen wie Goboony sind ideal, weil sie oft die Versicherung für dich über ihre eigene Tagesversicherung abdecken. So ist deine eigene Schadenfreiheit nicht gefährdet. Das ist ein cleverer Weg, um deine Rendite zu erhöhen; im Durchschnitt wird ein Wohnmobil über eine solche Plattform für etwa 10 Wochen im Jahr vermietet. Damit kannst du eine Menge toller Roadtrips selbst bezahlen!

Checkliste: Wie mache ich es richtig?

Bevor du die Schlüssel übergibst, solltest du diese Fragen beantworten können:

  • Ist das Verleihmodul eingeschaltet? Prüfe, ob deine Police die „Vermietung an Dritte“ erlaubt. Wenn nicht, füge dieses Modul hinzu.
  • Was ist mit der Pannenhilfe? Gilt die Pannenhilfe auch für den Anmieter/Kreditnehmer? Und gibt es einen Anspruch auf einen Ersatztransport?
  • Ist das Layout fertig? Müssen irgendwelche Module getauscht oder zusätzliche Plätze für den Entleiher eingerichtet werden?
  • Wer zahlt den Selbstbehalt? Halte fest, wie du mit Schäden umgehst, die nicht von der Versicherung gedeckt sind.

Hast du noch Fragen, wie du deine gemeinsamen Wohnmobilpläne am besten angehen kannst? Wir denken gerne mit dir mit, damit du dich nur noch um das nächste Ziel kümmern musst.

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